Häufige Fragen zu Artificial Intelligence

Hier beantworten wir die Fragen, die uns Kunden am häufigsten stellen, bevor sie ein KI-Projekt starten.

Kosten und Projektumfang

Was kostet ein KI-Projekt bei AI Resource HQ?

Das hängt stark vom Umfang ab. Ein Proof of Concept, bei dem wir einen Datensatz analysieren und ein erstes Modell trainieren, beginnt bei CHF 8'000. Für ein vollständiges Projekt mit Integration in Ihre Systeme, Monitoring und Dokumentation rechnen Sie mit CHF 25'000 bis CHF 150'000. Wir erstellen nach dem Erstgespräch ein verbindliches Angebot mit klaren Meilensteinen, damit Sie jederzeit wissen, wofür Sie bezahlen.

Wie lange dauert es, bis ein Modell produktiv im Einsatz ist?

Den Prototypen liefern wir in der Regel innerhalb von zwei bis vier Wochen. Die vollständige Entwicklung, inklusive Datenaufbereitung, Training, Tests und Integration, dauert zwei bis sechs Monate. Projekte mit besonders grossen oder unstrukturierten Datenmengen können länger dauern. Wir teilen jedes Projekt in zweiwöchige Sprints auf, sodass Sie regelmässig Zwischenergebnisse sehen.

Gibt es laufende Kosten nach der Übergabe?

Nur wenn Sie unseren Wartungsvertrag abschliessen. Dieser umfasst monatliches Monitoring der Modellgenauigkeit, Nachtraining bei Datendrift und technischen Support. Die Kosten liegen typischerweise bei 10–15 % des ursprünglichen Projektbudgets pro Jahr. Wenn Sie das Modell lieber intern betreuen wollen, übergeben wir Ihnen die vollständige Dokumentation und schulen Ihr Team.

Technik und Voraussetzungen

Welche Daten brauchen wir, um ein KI-Projekt zu starten?

Im Idealfall haben Sie strukturierte Daten in einer Datenbank oder als CSV-Dateien. Aber auch unstrukturierte Daten wie E-Mails, PDFs, Bilder oder Freitextfelder können wir verarbeiten. Entscheidend ist die Menge: Für ein Klassifikationsmodell brauchen wir mindestens einige hundert gelabelte Beispiele pro Kategorie. Wenn Ihre Daten noch nicht gelabelt sind, helfen wir beim Aufbau eines Annotationsprozesses.

Müssen wir unsere IT-Infrastruktur anpassen?

Meistens nicht. Wir deployen Modelle als containerisierte Dienste, die sich über eine REST-API ansprechen lassen. Das funktioniert mit den meisten modernen Infrastrukturen, egal ob On-Premise-Server, Azure, AWS oder Google Cloud. Wenn Ihr System älter ist, besprechen wir im Erstgespräch, welche minimalen Anpassungen nötig sind.

Welche Programmiersprachen und Frameworks nutzt ihr?

Python ist unsere Hauptsprache. Für Deep-Learning-Projekte arbeiten wir mit PyTorch, für klassisches Machine Learning mit scikit-learn und XGBoost. Daten-Pipelines bauen wir mit Apache Airflow oder Prefect. Die Deployment-Schicht basiert auf Docker und Kubernetes. Für Kunden, die eine bestimmte Technologie vorschreiben, passen wir uns an, solange der Stack technisch sinnvoll ist.

Können wir das Modell auch ohne Programmierkenntnisse nutzen?

Ja. Wir bauen bei Bedarf ein einfaches Web-Interface, über das Ihre Mitarbeitenden Daten hochladen und Ergebnisse abrufen können, ohne eine Zeile Code zu schreiben. Alternativ integrieren wir das Modell direkt in die Software, die Ihr Team bereits nutzt, zum Beispiel in Ihr ERP- oder CRM-System.

Datenschutz und Sicherheit

Wo werden unsere Daten verarbeitet?

Standardmässig in Schweizer Rechenzentren. Wir arbeiten mit Anbietern zusammen, die ihre Server in Zürich und Genf betreiben. Wenn Sie eine On-Premise-Lösung bevorzugen, trainieren und deployen wir das Modell direkt auf Ihren eigenen Servern. Daten verlassen Ihr Netzwerk in diesem Fall nie.

Wie geht ihr mit sensiblen Personendaten um?

Wir anonymisieren oder pseudonymisieren personenbezogene Daten, bevor sie in ein Modell fliessen. Bei Gesundheitsdaten oder Finanzdaten arbeiten wir mit verschlüsselten Pipelines und schliessen mit Ihnen einen Auftragsverarbeitungsvertrag ab, der den Anforderungen des Schweizer Datenschutzgesetzes (revDSG) und, falls relevant, der DSGVO entspricht.

Was passiert mit unseren Daten nach Projektende?

Nach der Übergabe löschen wir sämtliche Kopien Ihrer Daten von unseren Systemen. Sie erhalten eine schriftliche Löschbestätigung. Das trainierte Modell gehört Ihnen, einschliesslich aller Gewichte, Konfigurationsdateien und der Dokumentation.

Ist euer Vorgehen mit dem AI Act der EU kompatibel?

Wir verfolgen die Entwicklungen rund um den AI Act genau und haben unsere Projektmethodik bereits angepasst. Bei Hochrisiko-Anwendungen dokumentieren wir Trainingsdaten, Modellentscheidungen und Risikobewertungen so, dass die Anforderungen des AI Act erfüllt werden. Für Schweizer Firmen, die Produkte in die EU liefern, ist das besonders relevant.

Noch Fragen offen?

Schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Wir antworten in der Regel innerhalb eines Arbeitstages.

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